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Am Wochenende 11. & 12. Februar hatten die Kegler des VISK Itzehoe zwei Auswärtspartien in der 2. Kegelbundesliga Nord-West zu bestreiten. In beiden Begegnungen setzte es empfindliche Niederlagen.
KSK Oldenburg (Holstein) – VISK Itzehoe 5316:5196 Holz, 3:0 (51:27) Punkte
Im Samstagspiel hatten die Spieler von der Stör den Weg nach Ostholstein anzutreten, um dort gegen den KSK Oldenburg zu kämpfen. Daniel Lohse musste auch dieses Wochenende berufsbedingt passen, so dass die Itzehoer ohne Ersatzmann die anstehenden Auswärtsaufgaben zu bewältigen hatten Das Spiel in Oldenburg war bereits nach dem ersten Drittel nahezu entschieden. In Oldenburg begann der VISK mit einer anderen Startachse als in den letzten Spielen. Für eine günstige Ausgangssituation sollten hier Sönke Lohse (865 Holz/5 Punkte) gegen Jan Stender (887/9) und Peter Graßhoff (849/1) gegen den stärksten Oldenburger Marc Stender (898/12) sorgen, diese Aufgabe gelang beiden zu keiner Phase des Spiels. Die Heimmannschaft führte nach dem ersten Drittel mit 71 Holz. Im Mittelblock sollten die Mission Punktgewinn dann Axel Maaß (850/2) gegen Hans-Henning Schurer (883/6) und Stephan Zipkat (883/7) gegen Axel Manteufel (894/11) in Angriff nehmen. Auch hier wurde den Itzehoern schon frühzeitig der Zahn gezogen, so dass die Ostholsteiner vor dem Schlussdrittel bereits uneinholbar mit +115 Holz in Front lagen. Bei Holzgleichheit innerhalb einer Achse, erhält immer die Gastmannschaft die höhere Punktezahl. Im Schlussdrittel sollten Peter Voigt (863/4) gegen Arnim Barkhotz (891/10) und der abermals stärkste Steinburger Ingo Nowak (886/8) gegen Jörg Vogelmann (863/3) versuchen das Ruder bei der Vergabe des Zusatzpunktes rum zu reißen. Dieses Unterfangen gelang der Itzehoer Schlussachse nicht, so dass die Oldenburger mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung die Itzehoer, auch in der Höhe verdient, mit einer 120 Holz Packung auf die Weiterreise nach Lübeck schickten.
SG Verein Lübecker Kegler – VISK Itzehoe 5411:5249 Holz, 3:0 (57:21) Punkte
Am Sonntag sollten die Itzehoer die Grenzen aufgezeigt bekommen. Man spielte zum wiederholten Male relativ geschlossen, musste aber die Übermacht der Heimmannschaft neidlos anerkennen. Im Spiel im Stockelsdorfer Schützenhof standen die Spieler von der Stör von Beginn an, auf verlorenen Posten. In der Startachse mühten sich Peter Graßhoff (880/3) gegen Rüdiger Tücksen (907/10) und Stephan Zipkat (883/5) gegen den vorgelegt an diesem Tage Höchstholz spielenden Dirk Pohnke (909/12). Die Führung der Lübecker betrug jetzt schon stattliche 53 Holz. In der 2ten Kette wollten Mannschaftsführer Ingo Nowak (888/6) gegen Michael Voß (902/9) und Axel Maaß (858/1) gegen Lars Boller (890/7) Ergebniskorrektur betreiben. Auch dieses Unterfangen ging gründlich daneben, so dass die Hausherren vor der Schlussachse mit 99 Holz führten. Im letzten Block wurden Sönke Lohse (869/2) gegen Oliver Hübner (894/8) und Peter Voigt (881/4) gegen Holger Trojahn (909/11) auf die Bahnen geschickt. Auch hier konnten beiden Itzehoer keine großen Akzente setzen. Der Sieg mit 162 Holz ging verdient an die Lübecker, die damit ihre Aufstiegsambitionen eindrucksvoll untermauerten.
Nach den beiden deutlich verlorenen Auswärttsspielen liegt das Augenmerk der Kegelsportler von der Stör nun auf die 4 aufeinander folgenden Heimspiele. Sollten die Itzehoer aus diesen vier Spielen jeweils mit 3:0 Punkten erfolgreich hervorgehen, dürfte der Klassenerhalt für die Itzehoer feststehen.
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