Verein Itzehoer Sportkegler e.V.
 
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Saisonauftakt in der 2. Kegel-Bundesliga Nord-West Drucken E-Mail
Freitag, den 30. September 2011 um 18:29 Uhr

 

Am vergangenen Wochenende hatten die Kegler des VISK Itzehoe, nachdem sie 16 Jahre lang zur Elite der Bohlekegler gehörten und in der vergangenen Saison abgestiegen sind, ihre ersten beiden Heimspiele in der 2. Bundesliga Nord-West zu absolvieren. Wie es der neuformierten Riege nach den Abgängen von Frank Gerken, wechselte zum Ligakonkurrenten Eintracht 03 Neumünster, und Guido Schümann, er beendete nach über 30 Jahren erfolgreichem Kegelsport seine aktive Laufbahn, dabei erging, kann dem nachfolgenden Bericht entnommen werden.

 

Seitens des Dachverbandes (DBKV) wurde ab der Saison 2011/12 ein neues Spielsystem eingeführt. Ziel des neuen Systems ist es hierbei, den Gästen die Möglichkeit zu geben, bis zum Spielende um die Vergabe des Zusatzpunktes zu kämpfen. Das neue System funktioniert folgendermaßen: Für die Gesamtmannschaftsholzzahl gibt es wie bisher 2 Spielpunkte für den Sieg (unentschieden für beide Mannschaften jeweils 1 Punkt) für die Zusatzpunktwertung (3.Spielpunkt) werde alle 12 Spieler gewertet. Der Spieler mit dem höchsten Ergebnis erhält 12 Punkte, der mit dem niedrigsten erhält 1 Punkt. Insgesamt sind somit 78 Punkte zu verteilen. Erreicht die Gastmannschaft hiervon 32 Punkte, so darf sie sich über den Gewinn des Zusatzpunktes freuen. Durch diese Neuregelung wird das Spiel bis zum Ende offen gehalten, da die endgültige Punkteverteilung erst nach dem letzten Wurf feststeht.

 

Nun zu den Ansetzungen des Wochenendes:

 

VISK Itzehoe : KSK Oldenburg (Holstein) 5277:5208 Holz, 3:0 (48:30) Punkte

Am Samstag traten die Kegler des VISK gegen den KSK Oldenburg in Holstein an. Die junge Mannschaft aus Oldenburg, gespickt mit aktuellen und ehemaligen Auswahlspielern, versuchte vom Start weg, die Spieler des VISK Itzehoe unter Druck zu setzen. Im ersten Block spielte Peter Graßhoff (877 Holz/7 Punkte) gegen Marc Stender (878/9), während Stephan Zipkat (894/12) Jan Stender (863/3) in Schach hielt und somit einen Vorsprung von 30 Holz an den Mittelblock übergeben konnten. Hier kegelten Daniel Lohse (869/4) gegen Jörg Vogelmann (881/10) und Peter Voigt (884/11) gegen Armin Barkholtz (873/5). Am Ende dieser Duelle führten die Itzehoer mit 29 Holz. Im letzten Block schickte der VISK Ingo Nowak (878/8) gegen Peter Stender (857/2) und Sönke Lohse (875/6) gegen Nils Wieske (856/1) ins Rennen. Diese beiden Duelle konnten die Itzehoer für sich entscheiden und letztendlich einen ungefährdeten Sieg mit +69 Holz sicherstellen. Als Ersatzmann fungierte am Samstag Axel Maaß.

 

VISK Itzehoe : SG Verein Lübecker Kegler 5226:5208 Holz, 2:1 (41:37) Punkte

Am Sonntag hatten I. Mannschaft des VISK einen der Titelaspiranten auf den Bahnen in Ottenbüttel zu Gast. Konnten die Gastgeber am Samstag zum großen Teil noch ihre Trainingsergebnisse spielen, so sah dieses am Folgetag ganz anders aus. Die Itzehoer Startachse bestand wieder aus Peter Graßhoff und Stephan Zipkat. Ein sichtlicher nervöser Graßhoff (867 Holz/5 Punkte) kam gegen Michael Voß (867/6) nicht über ein unentschieden hinaus. Zipkat (885/12) konnte seine gute Vortagsleistung nahezu bestätigen und besiegte Rüdiger Tücksen (873/8). Somit konnte wieder eine Führung (+12 Holz) an die Mittelachse übergeben werden. Im Mittelblock sollte sich die Nervosität fortsetzen, denn sowohl Axel Maaß (853/1) gegen Lars Boller (863/4), als auch das Gespann Peter Voigt/ab 19. Wurf Daniel Lohse (863/3) gegen Dirk Pohnke (858/2) konnten nicht annähernd ihre Trainingsergebnisse erreichen, so dass die Lübecker den Vorsprung der Itzehoer, vor der Schlußachse, auf +7 Holz verringern konnten. Im Schlußdrittel wogte das Spiel hin und her. Letztendlich sicherten Ingo Nowak (874/9) gegen Matthias Hübner (870/7) und ein stark spielender Sönke Lohse (884/11) gegen Holger Trojahn (877/10) den Sieg mit +18 Holz. Der Zusatzpunkt ging aber verdient an die Lübecker Gäste.

 

Das Fazit des ersten Heimspielwochenendes lautet aus Sicht des Itzehoer Sportwartes Stephan Zipkat:

„Wichtig ist es jetzt in den anstehenden Auswärtsbegegnungen den zuhause verlorenen Punkt zurück zu holen. Sollten alle ihr keglerisches Potenzial auf den auswärtigen Bahnen einmal zeigen, so sollte dieses Unterfangen auch möglich sein. Wenn es uns dann auch noch gelingt in den nächsten Heimspielen unseren Nervosität, von Beginn an, abzulegen und wir in der Lage sind unsere guten Trainingsergebnisse zu wiederholen, sollte es für jede auswärtige Mannschaft schwer werden, etwas auf den Ottenbütteler Bahnen gegen uns zu holen.

 

 



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