Verein Itzehoer Sportkegler e.V.
 
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1. Bundesliga: VISK-Kegler bezwingen zuhause Seedorf und Schwerin Drucken E-Mail
Donnerstag, den 17. März 2011 um 23:14 Uhr


(Schü.) Die Akteure des Vereins Itzehoer Sportkegler (VISK) haben in ihren letzten Heimspielen der Saison 2010/11 in der 1. Bundesliga unter erschwerten Bedingungen (nicht voll einsatzfähiger Kader) unter Beweis gestellt, dass sie es noch können und trotz des nicht mehr aufzuhaltenden Abstieges in die 2. Bundesliga durchaus in Deutschlands höchste Wettkampfklasse gehören.


Bereits am Samstag waren die Störstädter erfolgreich und besiegten die befreundete Formation des Sportvereins Löcknitzstrand (SVL) Seedorf 1919 mit 5.332:5.239 (Diff.: 93) Holz und 3:0 (4:2) Zählern. Am Sonntag legten die Holsteiner mit 5.315:5.249 (Diff.: 66) Holz und 3:0 (4:2) Punkten gegen den KC Einheit 95 Schwerin noch einmal nach und schickten die Gäste ohne Ausbeute in die Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns zurück. In der Tabelle belegt der VISK nach 20 von 22 Begegnungen mit 20:40 (48:72) Zählern dennoch weiterhin als Schlusslicht den zwölften Platz und ist damit klarer Absteiger in die 2. Bundesliga. Außer den 'Nordlichtern' wird noch ein weiterer Klub die 'Bel Étage' der bundesdeutschen Bohle-Kegler verlassen müssen - wer genau dies ist, wird sich wohl erst am letzten Doppelspieltag Ende März 2011 herausstellen.


VISK - SVL Seedorf 1919:
5.332:5.239 Holz - 3:0 (4:2) Punkte
Unter den wachsamen Augen des Unparteiischen Klaus Radau (Glückstadt), aber ohne den beruflich verhinderten Daniel Lohse und mit Guido Schümann auf der Reservebank, drehte die Heimriege zunächst mächtig auf: Stephan Zipkat (906) und der stärkste Steinburger Ingo Nowak (908!) kegelten wie im Rausch und ließen Hans Kuczynski (889) sowie dem frischgebackenen Familienvater und "vorgelegt" besten Gast Dietmar Stoof (882!) nicht den Hauch einer Chance. Peter Voigt (873) blieb gegen den so gerade eben noch überholten Jürgen Reimann (869) unter seinen Möglichkeiten, ebenso wie Axel Maaß (866), der sich allerdings Norbert Witzel (auch 882!) geschlagen geben musste. Zu guter Letzt machten Sönke Lohse (888) und Frank Gerken (891) das Fass dicht, Harry Wilke (872) und Frank Wilke (875) konnten nicht dagegenhalten. Der VISK gewann den Kampf mit 66 Holz voraus und allen drei Zählern.


VISK - KC Einheit 95 Schwerin:
5.315:5.249 Holz - 3:0 (4:2) Punkte
Wieder einmal konnten die Gastgeber nicht den kompletten Kader aufbieten: Das Vater-Sohn-Gespann Sönke und Daniel Lohse stand berufsbedingt und Axel Maaß aus Verletzungsgründen nicht zur Verfügung - kurzfristig wurde dafür der Nachwuchskegler Nils Lüders 'einberufen'.
Im Anstart ließen Stephan Zipkat (899) und der Mannschaftsbeste Ingo Nowak (903!) wieder einmal nichts anbrennen und zogen souverän an Heiko Hacker (866) und dem "Altmeister" Wolfgang Hibner (879) vorbei. In der Mittelachse konnte zunächst Peter Voigt (891) gegen Steffen Matthia (876) die Scharte des Vortages auswetzen. Der jüngste und zugleich unerfahrenste VISK-Vertreter, Nils Lüders (883), überzeugte sodann mit einem starken Auftritt - Reinhard Dallmann (872) kam da nicht mit. Zum dritten Block lagen die Gastgeber uneinholbar vorne und hatten auch schon den Zusatzzähler sicher. Guido Schümann (861) und Frank Gerken (878) gaben sich alle Mühe, aber zu besseren Resultaten reichte es einfach nicht. Der stärkste Schweriner Falko Wachholz (883!) und Michael Heerkloß (873) erreichten letztlich aber nicht mehr als etwas Ergebniskosmetik. Am Ende hatten die Itzehoer 93 Holz voraus und alle drei Punkte auf der Habenseite im Spielbericht stehen.

Zu den beiden Heimsiegen VISK-Pressesprecher Guido Schümann:
"Unterm Strich war dieser letzte Doppel-Spieltag auf den heimischen Bahnen ein würdiger Abschied aus der höchsten deutschen Spielstaffel - die spätere Rückkehr ist ja nicht ausgeschlossen und wird von unseren Sportwarten Stephan Zipkat und Renate Ledtje auch schnellstmöglich angestrebt. Bei den schon bald anstehenden Auswärtsansetzungen in Hannover und Stade wollen wir zumindest den Zusatzpunkt angreifen, auch wenn dies alles andere als einfach ist. Und dann ist die Punktspielsaison 2010/11 endgültig vorbei."

 

 



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