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(Schü.) Die Erstliga-Vertreter des Vereins Itzehoer Sportkegler (VISK) sind ohne nennenswerte Ausbeute von den Punktspielen im Osten der Republik in ihre holsteinische Heimat zurückgekommen. Im Rückreisegepäck der Störstädter befand sich kein einziger der angestrebten Auswärtspunkte.
Am Sonnabend mussten sich die Steinburger auf der größten Kegelsportanlage Deutschlands und Europas am Anhalter Bahnhof im Herzen der Hauptstadt mit der SpG Hertha BSC / Rot-Weiß Berlin auseinandersetzen. Sehr schnell war klar, dass hier kein Auswärtserfolg möglich sein würde - mit 5.458:5.237 (Diff.: 221) Holz und 3:0 (5:1) Punkten zeigten die Kegler von Dahme, Spree und Havel, wer dort der Herr im Hause ist. Am Sonntag trafen die "Nordlichter" dann auf die SpG MPV / NKC 72 Berlin und hatten in dieser Begegnung auch die Gelegenheit, etwas mehr von ihrem keglerischen Können unter Beweis zu stellen. Allen Anstrengungen zum Trotz - das Endergebnis lautete für die Gastgeber doch klare 5.464:5.332 (Diff.: 132) Holz und 3:0 (4:2) Zähler. In der Tabelle tragen die Itzehoer nach 18 von 22 Wettkampftagen mit 14:40 (14:68) Punkten auf dem 12. Platz unverändert die rote Laterne.
VISK - SpG Hertha BSC / RW Berlin: 5.458:5.237 Holz - 3:0 (5:1) Punkte Frohen Mutes gingen die Gäste in Sichtweite zum historischen Zentrum Berlins an den Start, wenngleich man an beiden Wettkampftagen wegen berufsbedingter Abwesenheit des Vater-Sohn-Gespannes Sönke und Daniel Lohse nur mit einem Sechser-Kader auflief. Die Präzisionssportler aus dem Lande zwischen den Meeren traten also ohne Ersatzmann an und konnten demnach nicht aus dem Vollen schöpfen. Peter Voigt (889) war gar nicht so weit von Gerhard Omak (902) entfernt, während der stärkste Steinburger Stephan Zipkat (903!) als einziger Gast wirklich überzeugte und auch punktete, dabei dennoch von dem besten Berliner Norbert Gattner (923!) überholt wurde. Axel Maaß (856) und Guido Schümann (838) kamen gegen Florian Sittig (922) und Stephan Lazarus (907) überhaupt nicht zurecht. Frank Gerken (873) und Ingo Nowak (878) liefen schließlich hinter Torsten Möller (907) und Klaus-Peter Müller (897) hinterher - der satte 221 Holz-Sieg der Hauptstädter mit allen drei Zählern war perfekt.
VISK - SpG MPV / NKC 72 Berlin: 5.464:5.332 Holz - 3:0 (4:2) Punkte Die Itzehoer sollten gleich in der Startachse ihren stärksten Auftritt haben: Ingo Nowak (909) und der beste Gast Stephan Zipkat (918!) waren die einzigen Itzehoer, die zu guter Letzt in die Wertung der besten Sechs um den Zusatzzähler eindrangen. Nichtsdestoweniger setzten Thomas Koch (923) und Sebastian Rudolphf (927) den Blinker und zogen in eindrucksvoller Weise an ihren unmittelbaren Kontrahenten vorbei. Frank Gerken (878) und Axel Maaß (864) blieben im zweiten Block hinter Jörg Glöde (881) und Patrick Süßmilch (auch 881) zurück. Guido Schümann (877) und Peter Voigt (886) hatten schließlich keine Chance gegen Marc-Sebastian Süßmilch (919) und den besten Berliner Matthias Scheel (933!). Klare 132 Holz hatten die SpG-Akteure die Nase vorn und gewannen auch alle drei Zähler; den Männern vom Strand der Stör blieb nur ein kleiner Achtungserfolg, der sich aber nicht in Hauptpunkten ausdrückte.
VISK-Sprecher Guido Schümann: "Berlin war für uns dieses Mal sportlich betrachtet keine Reise wert. Wir sind schon etwas enttäuscht, da wir uns für unsere Abschiedsvorstellung in der Bundeshauptstadt vorgenommen hatten, zumindest einen oder vielleicht sogar mehr Zähler einzufahren. Dies war uns leider nicht vergönnt. Nun müssen wir uns auf die letzten vier Erstliga-Begegnungen der Saison 2010/11 konzentrieren: Am 12./13. März 2011 stehen unsere letzten Heimspiele gegen Seedorf und Schwerin auf dem Programm, und am 26./27.03.2011 führt uns der letzte Doppel-Spieltag noch einmal in die Fremde, nämlich nach Hannover und Stade. Hier wie dort möchten wir mit möglichst guten Leistungen überzeugen, bevor wir uns in allen Ehren in die 2. Bundesliga verabschieden. Für die Zukunft haben unsere Sportwarte Stephan Zipkat und Renate Ledtje bekanntermaßen den sofortigen Wiederaufstieg angepeilt."
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